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snipKI

Einführung in die verschiedenen Microsoft Copilot Varianten

Verstehe die Unterschiede zwischen Microsoft Copilot Kostenlos, Copilot Pro und Microsoft 365 Copilot für Unternehmen inklusive Office-Integration und M365 Chat.

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Ein Snip von Peter

Über diesen Snip

Microsoft bietet seinen KI-Assistenten Copilot in verschiedenen Tarifen an: einer kostenlosen Variante, Copilot Pro für Privatanwender sowie Microsoft 365 Copilot für Unternehmen. In diesem Snip erfährst du, worin sich die Lizenzen in puncto Funktionen, Office-Integration, Bildgenerierung und Datenschutz unterscheiden.

Der Snip beleuchtet zudem die technische Architektur mit dem Microsoft Graph und dem Copilot Orchestrator. In praxisnahen Demos auf copilot.microsoft.com und im M365 BizChat siehst du direkt, wie sich Dateianhänge, Systemprompts und unterschiedliche Modellkapazitäten im Alltag auswirken.

Transkript nachlesen

Moin! In diesem Snip möchte ich dir einen Überblick über die verschiedenen Varianten von Microsoft Copilot geben. Und es gibt da insgesamt drei, und das kann ganz schön verwirrend sein. Ich habe hier eine Grafik mitgebracht, und da siehst du schon relativ komplex, aber keine Sorge, ich werde die jetzt Schritt für Schritt durchgehen und hoffe so ein bisschen Licht ins Dunkel damit zu bringen. Okay, wie sehen also die Microsoft Copilot Varianten aus? Ja, du hast es eben schon gesehen, es gibt drei Stück. Und die erste Variante ist kostenlos. Das heißt, du kannst es privat nutzen. Das ist also keine gewerbliche Lizenz, klar. Du kannst es kostenlos nutzen, das funktioniert sogar im InPrivate- oder im Inkognito-Modus des Browsers. Aber du kannst dich auch mit dem Microsoft-Konto anmelden. Ein Microsoft-Konto hast du möglicherweise schon, wenn du mal Skype genutzt hast oder ein Hotmail-E-Mail-Konto hattest oder ein Konto bei Outlook. Es gibt auch noch Domains live und msn. Also solltest du da irgendwie eine Mailadresse haben, dann hast du auf jeden Fall schon ein Microsoft-Konto und kannst das nutzen. Aber du kannst dir auch ganz schnell kostenlos ein neues einrichten. Ein Microsoft-Konto ist absolut vergleichbar mit einem Google-Konto, nur eben, dass du ein Konto bei Microsoft hast. Gut, wie stellt sich der Copilot da? Er ist auf der einen Seite integriert in den Edge-Browser. Er funktioniert auch in anderen Browsern, aber im Edge ist er halt mit einer Seitenleiste zum Beispiel integriert und auch direkt in die Bing-Suche integriert. Also das ist ganz nett. Dann funktioniert der Copilot auch direkt mit den Windows-Systemen, die es aktuell gibt. Dort gibt es auch Integrationen. Und dann gehört noch dazu der sogenannte Microsoft Designer. Das ist eine separate Web-App, aber man kann auch über den Copilot-Chat sich Bilder generieren lassen, deshalb habe ich das hier mit aufgeführt. Gut, dann gibt es den zweiten Tarif. Der kostet 22 € im Monat und wendet sich auch noch an Privatanwender. Also deshalb sind die 22 € auch inklusive Mehrwertsteuer. Du brauchst in jedem Fall dein persönliches Microsoft-Konto. Klar, du musst dich ja anmelden und auch deine Rechnungsdaten hinterlegen. Du kannst es in dem Microsoft Store kannst du das kaufen und dann kannst du den Copilot nutzen. Optional, es ist aber nicht zwingend nötig, kannst du dir auch noch erwerben eine private Microsoft-365-Lizenz. Also das ist eben die Office-Lizenz Microsoft 365. Die nennt sich dann Single oder Family. Damit funktioniert auch der Copilot Pro. Der Copilot Pro funktioniert nicht mit den Business-Tarifen von Microsoft 365, ganz wichtig. Wir sind hier immer noch im Bereich der privaten Nutzung. Auch hier ist der Copilot natürlich in Edge integriert, in Windows und der Designer ist auch dabei. Zusätzlich funktioniert der Copilot mit diesen ausgewählten Office-Anwendungen, also Word, Excel, PowerPoint, OneNote, also diesem Notizenprogramm, und Outlook. Outlook natürlich nur, wenn du ein Konto hast bei outlook.com oder bei Hotmail oder Live, MSN. Also nur diese Konten, die werden über den Exchange Server bedient, und da ist es möglich, den Copilot anzusetzen oder einzusetzen. Aber du musst nicht eine Lizenz für Microsoft 365 haben. Sobald du ein Microsoft-Konto hast, dann hast du auch Zugriff schon auf die Webversionen von Word, Excel, PowerPoint, OneNote und Outlook. Das heißt, du kannst Office, wenn du so willst, kostenlos nutzen mit deinem Microsoft-Konto, aber eben nur im Browser. Gut, kommen wir zur gewerblichen Lizenz. Das nennt sich inzwischen Microsoft 365 Copilot. Der längere Name war vorher Microsoft Copilot für Microsoft 365. Das ist jetzt gekürzt seit Mitte September: Microsoft 365 Copilot. Der kostet 337,20 € im Jahr, und zwar ohne Mehrwertsteuer. Da kommt also noch Mehrwertsteuer oben drauf. Klar, ist ja ein Angebot an gewerbliche Kunden. Man braucht logisch ein Microsoft-Geschäftskonto. Das hast du dann sowieso, weil du brauchst auch zwingend, um diesen Copilot nutzen zu können, einen Business-Tarif von Microsoft 365. Also Microsoft 365 Business Standard oder Business Premium. Oder wenn du halt in einem großen Konzern arbeiten würdest, dann hättest du da E-Lizenzen und so weiter. Also du brauchst also einen Business-Tarif. Und dann kannst, den muss man natürlich auch zusätzlich bezahlen, und dann kommt eben oben drauf die Lizenz vom Copilot und dann kannst du Copilot nutzen. Auch hier natürlich ist er integriert mit erweiterten Funktionen im Edge-Browser, in Windows und der Designer steht dir auch zur Verfügung. Allerdings hier nicht als Web-App, deshalb ist hier das Symbol in Klammern, sondern du kannst halt über den Chat Bilder generieren lassen. Dann natürlich ist der Copilot integriert in den üblichen Office-Anwendungen, auch mit mehr Kapazität und Leistung. Wo es aber richtig spannend wird: Er ist integriert in Microsoft Teams. Das heißt, du kannst dir Besprechungen zusammenfassen lassen oder wenn du später in ein Meeting dazu kommst, kannst du dir von dem Copilot erstmal aufschreiben lassen: Was habe ich verpasst? Bring mich auf den neuesten Stand. Das sind so die wichtigsten Geschichten. Dann, auch superspannend: Der Copilot ist verbunden mit OneDrive, also mit den Dateien, die in der Cloud liegen. Ist hochspannend. Und dieses Symbol steht für den Microsoft Graph. Also der Copilot kann gegroundet werden mit allen Informationen aus deiner Microsoft-365-Umgebung, also mit deinen E-Mails, mit den Chatnachrichten, mit Dateien, mit Terminen im Kalender und so weiter. Also das ist wirklich eine spannende Geschichte. Was sind die verschiedenen Leistungsunterschiede? Ganz schnell: Der kostenlose Copilot hat halt als Sprachmodell meistens GPT-3.5. Wenn gerade nicht so viel los ist auf den Servern, kannst du auch GPT-4 Turbo haben, aber das ist Glückssache, ne? Wenn viel los ist, dann fällt es zurück auf 3.5. Du kannst mit DALL-E 3 Bilder generieren lassen so viel wie du möchtest, aber du hast nur 15 Boosts pro Tag. Das heißt, 15-mal geht es besonders schnell. Und wenn du mehr als 15 Bilder pro Tag benötigst, dann kann es auch länger dauern. Im kostenpflichtigen Copilot Pro für 22 € im Monat bist du auf jeden Fall bei GPT-4 und GPT-4 Turbo und du kannst 100 Boosts nutzen, also 100-mal schneller Bilder generieren lassen pro Tag. Beim Leistungsfähigkeit des kommerziellen Copilot, Microsoft 365 Copilot, ist nicht wirklich mit den privaten vergleichbar. Denn hier unten rechts habe ich zwei Symbole noch mal hervorgehoben. Zum einen als Sprachmodell ist auf jeden Fall schon 4o ausgerollt, also du hast immer GPT-4 oder GPT-4 Turbo. Und mehr und mehr merkt man, es ist auch schon 4o hinterlegt. Aber warum habe ich jetzt die beiden Symbole unten rechts hervorgehoben? Die OneDrive, die Dateien auf OneDrive kannst du als Systemprompts benutzen. Oder du kannst natürlich mit Textdateien oder Word-Dateien oder mit PDFs in einem Chat oder in bestimmten Anwendungen in den Office-Apps dem Copilot irgendwelche Kontextinformationen geben. Also das ist spannend, weil da bohrt man ja das System richtig auf und macht es noch leistungsfähiger. Und der Microsoft Graph ist deshalb hier auch noch mal leuchtend hervorgehoben, weil das natürlich auch faszinierend ist, dass meine gesamte, alle Daten, die in meinem Businessalltag anfallen, können als Grounding für die KI genutzt werden. Das heißt, es ist durchaus möglich, Prompts zu generieren: Hey, plane mir meinen Tag und berücksichtige dabei die E-Mails mit Person XY, die Chatnachrichten mit Person XY und die Dokumente, die ich in der letzten Woche in dem und dem Ordner geöffnet hatte, oder so. Und schon hast, hat der Copilot die Möglichkeit, dir wirklich deinen Tag zu organisieren auf Basis dieser Daten. Und die Ergebnisse, die dabei rauskommen, sind durchaus sinnvoll. Schauen wir uns den Microsoft 365 Copilot noch mal etwas genauer an: die Architektur. Und das hat auch was mit Datenschutz zu tun. Wenn du in dem kommerziellen, gewerblichen, geschäftlichen Kontext unterwegs bist, dann sind deine Daten geschützt, genauso wie deine E-Mails geschützt sind und deine Daten auf OneDrive. Das ist das Versprechen von Microsoft. Du bist ja angemeldet über dein geschäftliches Konto und dadurch ist das gewährleistet. Wenn du eine Chat-Session startest, also wenn du mit dem Copilot interagierst, dann redest du nicht direkt mit einem Sprachmodell, sondern dazwischen ist der sogenannte Copilot Orchestrator geschaltet. Der baut dann die Verbindung zum Sprachmodell auf und er orchestriert das gewissermaßen, denn du hast ja auch die Möglichkeit, über Plugins oder Erweiterungen auch eine Websuche einzubinden, also Daten aus dem Web als Grounding zu nehmen. Du kannst Daten aus OneDrive nutzen. Du kannst natürlich alle Informationen aus dem Microsoft Graph nutzen, um dem Chatbot mehr Informationen zu geben. Und zusätzlich werden auch noch, das hat was mit Compliance-Regeln zu tun für größere Unternehmen, wird alles protokolliert, dass man das im Falle eines Falles auch nachvollziehen kann, was wurde alles mit dem Copilot gemacht. Das erklärt auch vielleicht, dass manchmal der Copilot etwas langsamer ist, als wir es von ChatGPT gewohnt sind. Dort kommunizieren wir ja direkt mit dem Sprachmodell. Der Microsoft Copilot hat immer noch den Copilot Orchestrator dazwischen. Und gerade dieser Orchestrator, das ist ja eine zentrale Schnittstelle in diesem System, ist jetzt Mitte September auch noch mal deutlich verbessert worden. Der kriegt es also noch besser gewechselt, die Daten miteinander zu vermischen und dir also bessere Ergebnisse zu liefern. Du hast ja vielleicht was von dem Reasoning von dem ganz, ganz aktuellen ChatGPT-Modell schon gehört. Dieses Reasoning ist vielleicht so ein bisschen vergleichbar mit dem, was der Copilot Orchestrator macht. Der führt eben verschiedene Sachen zusammen und überlegt so ein bisschen, bevor er dir ein Ergebnis liefert. Vielleicht ist der Vergleich nicht ganz gerechtfertigt, aber es geht so ein bisschen in diese Richtung. Und das macht vielleicht auch deutlich, dass es dann ein klein bisschen länger dauern kann, deine Ergebnisse, wenn du mit dem Copilot arbeitest. Okay, schauen wir uns einmal ganz kurz den Copilot in Action an. Die zentrale URL ist copilot.microsoft.com. Und da schauen wir jetzt mal, wie das im InPrivate-Browser aussieht. Okay, hier habe ich den Edge-Browser aufgerufen im InPrivate- oder Inkognito-Modus. Das heißt, ich bin nicht angemeldet. Kann hier noch die Cookies akzeptieren. Und dann kann ich also direkt mit dem Copilot interagieren. Also ich habe hier so ein, dass man einen Eingabeschlitz, und da kann ich meinen Prompt eingeben. Ich kann aber auch direkt hier auf solche Bilder klicken, da sind Prompt-Vorschläge hinterlegt, so dass ich erstmal lernen kann, wie geht das eigentlich mit dem Copilot. Ich habe die Möglichkeit, ein Bild hinzuzufügen und das analysieren zu lassen. Also ich kann ein Foto aufnehmen, wenn ich eine Kamera am Rechner angeschlossen habe. Und ich kann aber auch eine Datei vom Gerät hochladen. Und das Ganze kann ich auch mit dem Mikrofon machen, ich könnte auch direkt reinsprechen. So, ich habe umgeschaltet. Ich bin jetzt angemeldet. Ich habe jetzt mit meinem Microsoft-Konto angemeldet. Hier in dem Tab ist der Copilot. Ich habe, wenn ich angemeldet bin, auch die Möglichkeit hier zu sehen, was ist bisher an Chats gewesen. Hier hatte ich vorher mir so ein Bild generieren lassen, aber ich kann jetzt auch ein neues Thema starten. Und das war dieser Prompt mit dem Hund. Und ich kann ganz normal hier Fragen stellen. Hier habe ich sogar auch die Möglichkeit zu sagen: Soll es kreativ, ausgewogen oder genau sein? Das ist auch noch mal eine interessante Variante. Und ja, ich kann Bilder hinzufügen oder und mit dem Mikrofon auch meinen Prompt abschicken. Also im Grunde so, wie man das kennt. Aber weil ich eben angemeldet bin, habe ich die Möglichkeit auch auf meinen Chatverlauf zurückzugreifen. Es gibt eine Website, die auch verlinkt ist unter dem Video, wo man den Copilot Pro kaufen kann. Aber das habe ich jetzt nicht aufgeführt, damit du das zwingend kaufst, sondern hier gibt es so einen Vergleich zwischen der kostenlosen Variante und der Copilot Pro Variante. Hier wird noch mal aufgeführt, wo die Unterschiede sind. Und was auch relativ neu ist: Man kann den Copilot Pro auch einen Monat kostenlos testen. Vielleicht ist das eine Idee. Okay, dann schauen wir uns jetzt mal an, wie es in der gewerblichen Version aussieht. So, ich habe umgeschaltet. Ich bin jetzt mit meinem Geschäftskonto angemeldet. Und ich habe jetzt auch die Adresse aufgerufen: m365cloud.microsoft.com. Das ist der neue sogenannte BizChat oder Business Chat. Hier sieht man auch, ich habe hier 16.000 Zeichen, die ich unten eingeben kann. Das ist hier unten in dem Prompt zu sehen. Bei den anderen Varianten sind es 2.000 Zeichen. Ja, deshalb ist es auch so wichtig, weil ich ja so begrenzt bin in der Prompt-Länge im Vergleich auch zu anderen Systemen, dass ich mit Dateien arbeiten kann. Also ich kann hier Dateien hinzufügen. Also hier sind jetzt alle aufgeführt. Hier kommen dann gleich die Personen, Dokumente, die zuletzt aufgeführt wurden, aber auch hier Termine. Ich kann aber direkt auf Personen gehen. Im Moment bin ich hier alleine in dieser Microsoft-365-Version. Ich kann gezielt Dateien auswählen. Ich kann Besprechungen und E-Mails sogar auch auswählen als Basis für meinen Chat. Aber ich kann auch, wenn ich hier jetzt noch nicht die Dateien finde, die ich eigentlich benötige, kann ich auch gezielt Dateien hinzufügen, also entweder vom Gerät hochladen oder Cloud-Dateien direkt hinzufügen. Da liegt die Power von dem Microsoft 365 Copilot, weil ich darüber meinen Prompt erweitern kann. Also alles, was man vielleicht Systemprompt nennt und Kontext, das kann ich in Dateien packen und hochladen. Und dann ist der eigentliche Prompt nur ein kurzer Befehl, der dann im Zusammenspiel mit den hochgeladenen Dateien wirkt. Ich habe hier auch Vorschläge, wie Prompts aussehen können. Ich kann mir hier auch weitere Prompts anzeigen. Das habe ich auch verlinkt. Also da gibt es das Copilot Lab, da gibt's einen Link unter dem Video. Da gibt es für die verschiedenen Anwendungen Beispiele, wie man richtig promptet. Ja, das war ein kurzer Überblick über die drei Varianten des Microsoft Copilot. Du hast die kostenlose Variante, die du ohne Anmeldung oder mit dem Microsoft-Konto nutzen kannst. Dann hast du die Pro-Variante für 22 €, die natürlich dann nur mit dem Microsoft-Konto geht. Die kostenlose und die Pro-Variante sind für die private Nutzung bestimmt. Für die gewerbliche Nutzung ist der Microsoft 365 Copilot zuständig. Das ist eine Lizenz, die kostet pro Anwender im Jahr 337,20 €, da kommt noch Mehrwertsteuer hinzu, vorerhoben. Und natürlich braucht man, damit das Ganze funktioniert, dann zusätzlicher noch eine Microsoft-365-Lizenz, und zwar eine Business-Lizenz. Wichtig noch mal zur Erinnerung: Die Pro-Version funktioniert nicht mit einer Business-Lizenz von Microsoft 365. Also Pro ist auch private Nutzung, die Microsoft 365 Copilot Lizenz, das ist für die gewerbliche Nutzung. Ja, es klingt verwirrend, aber ich hoffe, ich habe ein bisschen Licht ins Dunkel bringen können.

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