Moin und willkommen zu einem neuen Snip.
Die GPTs von ChatGPT haben mittlerweile echt verschiedene Anwendungsmöglichkeiten: von bestimmten Aufgaben der Textverarbeitung bis hin zu Experten auf bestimmten Bereichen.
Und in diesem Snip will ich dir einmal einen von wahrscheinlich sehr, sehr vielen Usecases zu dem Thema vorstellen, und zwar, dass du deinen eigenen, ja, Brand-GPT bauen kannst.
Also deinen Assistenten, der für deine Marke und für deine Kommunikation dir eigentlich immer Input geben kann und Ideen, wie vielleicht Sachen auch kommuniziert werden können.
Und das Ganze machen wir anhand von snipKI als Beispiel. Und ich will dir einfach mal zeigen, wie du hier Perplexity im Zusammenhang mit ChatGPT nutzen kannst, um dir hier in Zukunft wahrscheinlich einiges an Arbeit zu sparen.
Ja, und dafür springen wir einfach mal direkt in unseren Brand-GPT rein. Ich habe ihn netterweise einfach mal snipKI Brand Dude genannt.
Und was wir hiermit machen können, ist: Wir können mit der Marke snipKI chatten. Und das macht man wahrscheinlich häufiger, als man denkt.
Wenn man zum Beispiel neue, ja, Ideen benötigt für seine Marke, wenn man vielleicht auch Kurzbeschreibungen, lange Beschreibungen, Titel, Headlines etc. erzeugen möchte, die aber alle irgendwie im Kontext sein sollen.
Und hier könnte ich zum Beispiel sagen: Nenne drei USPs, möglichst kurz in zwei bis drei Wörtern.
Und du siehst hier: Ich muss jetzt hier nicht noch mal komplett neu prompten: Was ist eigentlich snipKI? Wo legen wir Wert drauf? Was ist wirklich das Asset? Was für ein Thema?
Das müsste ich normalerweise tun, weil erstens weiß ich nicht, was in so einem LLM drin ist, zweitens ist die Marke snipKI verhältnismäßig aktuell und auch noch relativ klein.
Das heißt, hier müsste ich definitiv bei ChatGPT erst mal Kontext dazugeben, weil sonst wahrscheinlich zu viel halluziniert wird und dann muss ich es am Ende selber umschreiben.
Und mit so einem recht einfach gehaltenen GPT kannst du das Ganze sehr einfach lösen.
Und wir springen gleich mal in die Einstellungen von dem GPT. Aber vorweg: Wenn du Elemente hast von deinem Marketing, von deinem Design, von deinem Kommunikationsteam, wo auch immer du arbeitest, wo es solche Guidelines vielleicht schon gibt, das ist megagut.
Wenn die vielleicht sogar öffentlich sind, dementsprechend auch nicht kritisch, was die Verarbeitung bei ChatGPT angeht, dann kannst du das als super, super wertvollen Kontext mit in deinen GPT nutzen: als PDF hochladen, als Textdatei, als Word-Datei oder auch einfach in den Prompt, je nachdem, wie es dir vorliegt.
Das haben wir jetzt bei snipKI so jetzt nicht genutzt, dementsprechend zeige ich dir jetzt hier mal den Weg über Perplexity.
Und dafür springen wir einmal kurz in Perplexity rein. Und wir wollen eigentlich hier genau das machen, was ich vorhin schon mal kurz angeteasert habe: Wir wollen was über snipKI wissen.
Und das schreibe ich einfach mal rein: „Erstelle eine umfangreiche Analyse und Beschreibung über alle wichtigen Dinge über snipki.de.“
So.
Und jetzt legt Perplexity schon los. Das heißt, Perplexity durchsucht das Internet: Worum geht es hier? Was macht snipKI? Erstellt dementsprechend eine Zusammenfassung.
Man sieht hier rechts auch interessanterweise Grafiken von Gebäuden bzw. Querschnitten. Du siehst aber hier, die Informationen sind richtig: innovative Lernplattform für KI, kurze 10- bis 15-minütige Videotutorials, Inhalte, Zielgruppe, Entstehung und Mission. Passt perfekt, sieht alles sehr gut aus.
„Füge bitte noch Informationen über das Gründerteam hinzu.“ Mal gucken, ob das so funktioniert.
Und möchte jetzt hier die komplette Gründerhistorie bzw. wer denn alles so damit dabei ist beim snipKI-Team mit involvieren.
Und man sieht hier schon: Das sieht schon ganz gut aus. Wir sehen hier auch schon das Gesicht von Moritz. Und wir haben hier Moritz Heininger und Jens Polomski. Ja, das passt.
Der KI-Newsletter ist ein bisschen mehr mittlerweile, das heißt, hier sind die Daten nicht ganz aktuell, aber wir bekommen das hier schon zusammen.
Das heißt, wir haben jetzt hier das Gründerteam, die Expertise und Vision und Standort und Hintergrund. Das passt. Und diese beiden Inhalte nehme ich jetzt einfach mal und packe das in meinen GPT rein.
Das heißt, wir können jetzt hier entweder noch mal sagen: „Perplexity, füg das zusammen.“ Da bin ich jetzt einfach zu faul für. Können es jetzt kopieren oder ich klicke hier auf das Copy und gehe jetzt in meinen GPT rein.
Gehe auf „Bearbeiten“ und können hier die Inhalte aus Perplexity einfach entsprechend einfügen.
Ich habe das hier schon mal gemacht, um schon mal einen ersten Aufschlag zu haben. Und du siehst hier, ich habe hier auch eine Rolle gegeben. Also in dem Fall der Geschäftsführer und CMO von snipKI und beantwortest Fragen und erstellst Content, welches im Sinne der Marke ist.
Die Rolle hier, in dem Fall der CMO, mit Fokus auf Marketing, kannst du natürlich definieren. Du könntest hier Designer, ein HRler, CEO, Sales oder Chief Revenue Officer, was auch immer gerade vielleicht der Fokus ist von dem Brand Dude, oder das Ganze allgemein halten.
Ja, und hier habe ich dann Informationen, die ich von Perplexity habe. Da könnte ich noch welche hinzufügen. Ich habe hier auch noch ein paar Beispiele hinzugepackt, beispielsweise den Input unserer täglichen snipKI-E-Mail, die ich noch mal hinzufüge, um noch mal ein bisschen mehr Kontext, wie auch geschrieben wird, hinzuzufügen.
Und damit kann ich jetzt super gut arbeiten. Das heißt, jedes Mal, wenn ich jetzt das Thema habe – aktualisiere das mal hier –, indem ich irgendwie über snipKI etwas entwickeln möchte oder weiterarbeiten möchte oder was Bestimmtes formuliert haben möchte, zum Beispiel kann ich hier dann auch noch mal sagen: „Erstelle mir doch mal eine Agenda für einen Workshop dazu“ oder „Erstelle mir doch mal eine Kurzbeschreibung auf Englisch“.
Also wir testen das einfach mal an: oder eine Beschreibung über snipKI für die LinkedIn-Page.
Das heißt, ich muss hier gar nicht viel Kontext mitgeben, weil das ist einfach schon alles drin und ich kann natürlich sicher sein, dass der Kontext, der drin ist, wenn es gerade um Zahlen geht, Richtung Gründerteams, da auch nicht halluziniert wird.
Und diesen, ja, Brand Dude in dem Falle habe ich schon häufiger gebraucht, als man so denkt, um einfach eine andere Meinung zu haben, aber immer on-brand zu sein.
Und der Aufbau und das Erweitern des GPTs ist super einfach. Du brauchst dafür lediglich ChatGPT, aber kannst dir damit schon einiges an Zeit sparen.
Und mit diesem einfachen, aber praktischen GPT kannst du wirklich die Markenkommunikation noch mal ein bisschen schärfen. Du kannst um deine Marke herum nicht nur Inhalte generieren, sondern auch ins Brainstorming gehen mit jemandem, der deine Marke kennt.
Und durch diese Einrichtung hast du auch den Vorteil, dass in vielen Bereichen Halluzinierung einfach vermieden wird, weil relevante, wichtige Informationen einfach schon im GPT drin sind.
Je nachdem, wie groß deine Company ist, wie umfangreich, können natürlich hier auch mehrere GPTs vielleicht für verschiedene Marken aufgebaut werden. Das war jetzt einfach nur ein Beispiel, was wir für snipKI so gemacht haben. Aber beim Ausprobieren und beim Nutzen deiner eigenen Brand Dudes oder Brand-GPTs wünsche ich dir ganz viel Spaß und wir sehen uns beim nächsten Snip. Ciao.