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snipKI

Personalisierte Schreibstile mit Claude nutzen

Lerne, wie du mit Claudes Schreibstil-Funktion Textstile wie Concise oder Formal wählst und eigene Custom Styles für LinkedIn, Mails und Content erstellst.

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Ein Snip von Moritz

Über diesen Snip

In diesem Snip erfährst du, wie du mit der Schreibstil-Funktion in Claude (auch in der kostenlosen Version) deine Textausgaben gezielt anpassen kannst. Du lernst die Standard-Presets wie Concise, Explanatory und Formal kennen und siehst anhand einer konkreten Angebots-E-Mail, wie stark sich Tonalität, Struktur und Detailtiefe auf Knopfdruck verändern.

Darüber hinaus zeigt Pascal Schritt für Schritt, wie du eigene Custom Styles auf Basis von Referenztexten (z. B. bestehenden LinkedIn-Posts) oder detaillierten Textanweisungen anlegst. Er erklärt die Unterschiede zu Custom GPTs und Claude Projects, beleuchtet aktuelle Limitationen der Funktion und gibt praktische Tipps für die Content-Erstellung im Alltag.

Transkript nachlesen

Hi und herzlich willkommen zum heutigen Snip. Heute lernst du, wie du Texte in einem gewissen Style erstellen kannst mit Claude, und das Ganze in der kostenlosen Version von Claude. Und das ist ein neues Update von Claude, und das macht Content-Writing nochmal deutlich einfacher, weil du ab sofort maßgeschneiderte Schreibstile erkennen kannst, die ja zu deiner Marke passen oder zu deinem SEO-Plan oder zu deinen Kunden. Was auch immer so die unterschiedlichen Use Cases schauen wir uns gleich noch an. In der Outro sprechen wir auch nochmal zu ja den Nachteilen dieser dieser neuen Funktion, und wo vielleicht ein GPT, wenn ihr ChatGPT nutzt, oder ein Projects von Claude noch Vorteile hat. Claude kommt mit gewissen Presets für den Stil, aber wir schauen uns auch noch an, wie wir unsere eigenen Stile erstellen könnt. Und das Ganze ist erstmal so in der Erstellung, in der Nutzung und so weiter deutlich leichter als ein Project oder ein ChatGPT, wie gesagt, mit kleinen Einschränkungen. Also was wirst du am Ende dieses Snips können? Du wirst verstehen, wie die neuen Schreibstile von Claude funktionieren. Du wirst lernen, wie man eben Custom Styles auf Beispieldaten, mit Content-Daten erstellt. Du wirst lernen, wie du eigene Texte erstellst, die plattformgerecht sind, also ob das jetzt ein SEO-Thema ist, Social-Media-Thema, E-Mail-Marketing und markenkonform sind. Und last but not least, wie du effizient umschalten kannst zwischen den verschiedenen Schreibstilen je nach Anwendungsbereich oder selbst innerhalb von einem Chat. So, und zwar ist die Website claude.ai. Natürlich braucht ihr einen Account. Das Ganze, was wir uns heute anschauen, geht aber in der kostenlosen Version. Wir haben zwar den Pro-Plan hier oben, der ist aber nicht notwendig dafür. Und wir sehen jetzt hier, dass wir auf der linken Seite haben wir die Modellselektion. Das lassen wir einfach jetzt auf dem 3.5 Sonnet, das Modell ist erstmal egal. Das Wichtige ist, dass wir hier den Stil auswählen können, wie Claude antworten soll. Und zwar haben wir vorgegeben: Normal, Concise, Explanatory und Formal. Und das Ganze schauen wir uns jetzt einfach mal an. Und zwar machen wir das an einem Beispiel. Ich habe jetzt relativ viel Content zusammengetragen zu unseren B2B-Angeboten bei snipKI, also zu dem Workshop-Angebot, zu dem KI-Führerschein und der Plattform, und ich muss jetzt selbst quasi eine Angebots-E-Mail erstellen für einen möglichen Kunden. Und da möchte ich mir die verschiedenen ja Schreibstile zunächst einmal anschauen, bevor wir unsere eigenen erstellen. Ich paste jetzt einfach mal den ganzen Content hier rein. Wir sehen, dass Claude, wenn es viel Content ist, das immer wie als File hier unten dran packt. Und wir prompten jetzt hier dazu: Bitte schreibe eine E-Mail mit einem Angebot an die fiktive Lisa Müller, die das Marketing bei Bayer leitet. Es geht ordentlich um Bayer, das spielt aber keine Rolle. Und als Stil wählen wir jetzt einfach mal Concise aus. Wir sehen: Concise sind kurze Antworten. Und jetzt schicken wir das hier einfach mal ab. Und wir sehen jetzt auf der rechten Seite die E-Mail, kurz und knapp: ein Introsatz und dann werden die drei Angebote, also so ein ja Kick-off-Workshop, den Führerschein und eben das kontinuierliche Lernen, wird hier mit Bullet Points kurz und knapp beschrieben, und dann hier eben noch ja ein optionaler Workshop mit reingenommen, der auch Teil des Angebots war. Das Ganze ist jetzt eine Zusammenfassung von ungefähr zweieinhalb Seiten Fließtext. Jetzt möchten wir aber noch mal einen anderen Stil ausprobieren und gehen mal auf Explanatory. Und schreiben einfach rein: Nochmal schreiben. Und haben jetzt hier Explanatory schon ausgewählt. Wir sehen hier: Educational responses for learning. In unserem Fall wird er jetzt quasi noch ein bisschen mehr erklären, was so die Hintergründe sind der Angebote. Das würde jetzt natürlich mehr Sinn ergeben, wenn wir irgendeinen LinkedIn-Post zu irgendeinem Thema schreiben würden oder einen Blogpost, dann kann man eben dieses Explanatory, diese voreingestellte Option wählen. Wir sehen jetzt hier auf der rechten Seite, es ist nicht mehr Concise. Aus dem Grund ist die E-Mail zum einen schon mal deutlich länger. Es gibt jetzt zwar schon noch ein paar Bullet Points, aber es gibt auch immer wieder Fließtext-Absätze, und es gibt deutlich mehr Erklärungen und so ein bisschen Stage-Setting: In der Zeit der künstlichen Intelligenz, die das Marketing grundlegend verändert, ist es entscheidend, Teams optimal auf diese Transformation vorzubereiten. Also ein bisschen mehr Prosa, die die ganzen ja Hintergründe der verschiedenen Programme auch noch ein bisschen mehr erklärt als eben diese sehr kurz und knappe Concise-Option. Und jetzt probieren wir noch mal Formal aus. Und hier bei Formal steht schon: Clear and well-structured responses. Und auch hier sagen wir noch mal schreiben und schauen uns jetzt hier gleich den Unterschied an. Und jetzt sehen wir auf der rechten Seite, dass die Bullets weg sind, ne? Also das ist viel formeller natürlich, wenn ich eine E-Mail schreibe ohne Bullet Points. Das ist so gefühlt der Hauptunterschied, wenn ich so eine wenn ich so eine E-Mail schreibe. Natürlich könnt ihr generell so vorgehen und sagen: Okay, es kommt einfach drauf an, was ich gerade schreibe. Also ihr müsst Die Idee ist nicht nur, einen Content-Typ in drei verschiedenen Stilen sich anzuschauen, sondern eben zu entscheiden: Was habe ich jetzt hier eigentlich gerade für einen Content-Typ, und ist das eher was, wo ich quasi mehr erklären möchte und educaten möchte, dann gehe ich auf Explanatory. Wenn es jetzt eben was sehr Formelles ist, wie irgendwie eine E-Mail an jemand oder ein Projektvorschlag oder keine Ahnung, ja andere Themen, die einen formellen Ton brauchen, wähle ich eben hier Formal aus. Und Concise ist eben ja für kurze knappe Themen, beispielsweise wenn wir eine Zusammenfassung schreiben würden von unseren Daily Snips und würden da vielleicht eine kurze WhatsApp draus machen wollen, dann wäre Concise hier sicherlich die beste Option. Jetzt haben wir aber nicht nur die Möglichkeit, eben hier diese drei vorgegebenen Styles auszuwählen, sondern wir können auch hier unseren eigenen Style entwerfen. Und wenn wir hier draufklicken, sehen wir hier oben diese drei, diese Presets, und klicken aber hier unten links auf unseren Custom Style und haben jetzt zwei Optionen. Die schauen wir uns beide an. Das eine ist, ein Writing Example zu geben, und das zweite ist: Describe style instead. Wir fangen jetzt erstmal mit dem Writing Example an und klicken hier drauf und sehen dann, dass wir zwei Optionen haben. Wir können einmal ja ein Dokument hochladen oder aber wir können einfach Content reinkopieren, beispielsweise aus dem Web. Und wir machen das Ganze mal am Beispiel der LinkedIn-Posts von Jens. Und ich habe jetzt einfach mal drei Beispiele seiner LinkedIn-Beiträge hier reingepostet. Desto mehr Infos ihr reingebt, natürlich desto besser, desto mehr versteht Claude, was hier euer Style sein soll. Es geht aber tatsächlich auch ganz gut nur mit einem Beispiel, aber je mehr, desto besser. Aber ja, ich denke mal, wenn ihr drei, vier, fünf Beispiele habt, dann je nachdem wie lang die natürlich auch sind, langt das auf jeden Fall schon mal für einen Stil. Jetzt wird unser Stil hier analysiert. Und jetzt sehen wir hier auf der linken Seite die Zusammenfassung. Also erstmal wird der Style hier der Tech Storyteller genannt, was schon mal gar nicht so schlecht ist. Und die Style Summary heißt hier: also blend enthusiastic technical insights with a conversational approach to AI and technology communication. Das Ganze können wir hier noch editieren, sodass wir können hier reinprompten und sagen: Okay, es soll irgendwie verändert werden, wenn wir nicht zufrieden sind damit. In unserem Fall passt das aber hier schon ganz gut. Wir können also, wenn wir hier rausgehen wollen, klicken wir wieder hier oben auf Cancel. Wir können uns jetzt hier Beispiel-Posts generieren lassen, um mal zu gucken, ob diese Style Summary gut passt. Klicken jetzt einfach mal hier auf Educational Content. Tatsächlich ist Claude jetzt hier nicht smart genug, auf die Idee zu kommen, einen Educational Content zu wählen, der zu dem passt, was wir sonst so posten, aber ja, wir können ihn durchgehen, gucken, ob das für uns passt. Wenn wir hier oben jetzt noch auf Optionen gehen, klicken wir auf Rename Style und statt den Tech Storyteller sagen wir einfach mal Jens Style und speichern das Ganze ab. Wir haben zusätzlich noch die Möglichkeit, hier über die Optionen auf Edit Style manually zu gehen, also hier nicht links über ein Prompting, sondern hier noch mal quasi ins Detail reingehen. Hier sieht man quasi die detaillierten Style Instructions und was ja quasi Claude aus den Beispielen gemacht hat, also hier quasi so eine generelle Info, wie die Posts strukturiert sein sollen, wie der Stil sein soll, und dann sind eben hier noch die die Beispiele mit drin. In dem Fall hier ist genau ein Beispiel mit abgespeichert worden. So, und jetzt können wir das Ganze hier mal testen, und zwar klicken wir unten auf Jens Style, also hier einmal auf dieses Dropdown, auf Jens Style. Hier haben wir rechts auch noch die Beschreibung. Und jetzt sagen wir einfach mal: Schreibe einen Post über die Artifacts-Funktion von Claude. Und jetzt sehen wir einen Post, der tatsächlich von Jens hätte sein können, also so die typischen Bullets, also die blaue der blaue Bullet Point, der quasi eine Aussage von der anderen Aussage trennt. Was er nicht so richtig gemacht hat, ist, dass Jens einfach mit viel mehr von diesen blauen Bullets eigentlich arbeitet. Wenn wir uns mal so ein Beispiel-Post anschauen, sind das immer zwei, drei blaue Bullets, die quasi jeweils ein ein Themengebiet oder einen inhaltlichen Block abgrenzen, und dann eben immer noch eben diese rote Frage am Ende. Und das sehen wir einfach regelmäßig bei Jens' Posts, und teilweise auch noch hier die grünen Unterpunkte sozusagen. Und das hat er hier jetzt noch nicht geschafft. Und das ist auch so ein bisschen das Problem an diesen Styles, wenn ich meine Custom Styles hier reinsetze, die halten sich dann zwar schon so ein bisschen an dem, was ich eingegeben habe, aber eben nicht in der, ich sag mal Treue, wie das jetzt ein GPT tun würde bei ChatGPT, wo ich ganz viele Beispiele mitgebe, wo ich ein separates Prompting mit reingebe, und ebenfalls bei Claude Projects. Also gerade wenn ich irgendwie was immer wieder nutzen möchte, dann ist dieser Style hier unten noch nicht so gut, wie als würdet ihr euch wirklich euer eigenes ja euer eigenes GPT oder eben Claude Project erstellen. Eine Sache wollten wir uns noch kurz anschauen, und zwar wie man eben so einen Style erstellen kann, hier noch mal auf Custom Style, und zwar nicht nur mit Writing Examples, sondern mit hier unten Describe style instead. Und da gibt's verschiedene Starting Points nennt das Claude. Ich kann entweder einfach sagen, hier hier ist mein Objective. Bitte, wenn ich diesen Stil ausgewählt habe, schreibe mit diesem Objective, zum Beispiel, keine Ahnung, Top of the Funnel, ich will User von snipKI educaten, wie man sich über KI weiterbilden kann. Oder eben Bottom of the Funnel, ich will sagen, hier sind irgendwie Testimonials, hier sind irgendwelche weiteren ja Content Pieces, die einen am Ende am Bottom of the Funnel zu einer Entscheidung bringen. Ich kann sagen: Tailor to an audience, also wie der Name schon sagt, ich möchte irgendwie die Zielgruppe ansprechen. Ich kann spezifizieren Voice und Tone. Das Interessante ist, dass ich nur immer eins davon machen kann. Denn wenn ich hier was reinschreibe, dann gilt das quasi für alle. Also ich kann nicht einfach diese vier Kategorien, ich kann nicht sagen: Das ist mein Objective, das ist meine Audience, schreibe in dem Ton und describe generally, zumindest nicht über die Punkte hier oben. Das Ganze kann ich hier unten über die Custom Instructions machen. Also hier könnte ich dann noch mal mehr ins Detail geben gehen und noch ein paar Beispiele geben. Und dann wird das Ergebnis schon noch mal deutlich besser als das, was wir jetzt gerade gesehen haben, indem ich einfach ein paar Textbeispiele reingebe. Da wir aber quasi nur dieses eine Textfeld haben, ist es im Endeffekt zumindest noch nicht ganz so gut wie diese Projects, wo ich eben diesen langen Prompt, diesen Custom Instruction drin habe, zusätzlich noch eine Knowledge Base anhängen kann und zusätzlich vielleicht noch mehrere Beispiele anhängen kann, aber hier ist es halt quasi alles in einem Textfeld und daher vom Ergebnis nicht ganz so überzeugend, wie das eben die Projects oder vielleicht ein eigenes GPT sind. Aber gerade für kleine Sachen, wenn ich irgendwie für Twitter das nutzen möchte und habe da zwar irgendwie meinen eigenen Stil, aber ja, brauche jetzt keine riesen Knowledge Base dafür, dann kann ich z. B. hier für für Twitter meinen eigenen Stil erstellen und würde dann jedes Mal einfach auswählen: Hey, das ist Twitter und mach irgendwas mit dem Content, irgendeinen catchy provokative Twitter-Post. Für so Sachen und für so schnelle Sachen ist es cool. So, du hast heute gelernt, wie du mit Claude maßgeschneiderte Inhalte oder eben plattformgerechte Texte erstellen kannst, und zwar mit dieser Style-Dropdown-Box. So kannst du quasi Texte an deinen eigenen Schreibstil anpassen, oder wenn du vielleicht mit Kunden zusammenarbeitest und Kundinnen, die alle irgendwie einen eigenen Stil haben oder Format oder Brand-Eigenheiten, dann kann man das quasi auch sehr gut nutzen. Der große Vorteil ist, dass es vor allem sehr einfach ist in der Bedienung. Ich muss nicht irgendwie ein GPT oder ein Project aufmachen. Der Nachteil ist, dass es eben noch nicht so perfekt ist, wie als wenn ich ein GPT oder eben ein ein Project mir vorher aufgebaut habe, weil ich da eben eine Knowledge Base angeben kann, ich habe eben mein Custom Prompt zusätzlich, kann noch viel mehr Beispiele als Dokument hochladen. Und das geht da halt eben nicht in der Detailtiefe. Dafür ist das Ganze kostenlos und ich muss eben die 20 € nicht bezahlen, die ich sonst eben für für so ein Claude Project auf den Tisch legen müsste. Und Use Cases gibt's viele. Schreibt auch gerne mal hier drunter unter den Snip, für was du es nutzen würdest. Z. B. Social-Media-Kampagnen optimieren, also Schreibstile für Twitter, LinkedIn, Instagram, oder was auch immer die Plattform ist, eben anzupassen. Und vielleicht ein Content Piece, was wir quasi reinpasten oder erstellen, dann noch für die verschiedenen Plattformen direkt eben mit so einem Dropdown erstellen zu lassen, ist natürlich sehr einfach. Eine gewisse Marken-Konsistenz zu sichern, Produktbeschreibungen vielleicht, also für E-Commerce-Texte auf die Tonalität von eurer Zielgruppe zuzuschneiden, E-Mail-Marketing personalisieren, vielleicht einfach ja ein ein Content Block, den ich quasi für verschiedene Zielgruppen anpassen möchte, einfach dann den Dropdown auszuwählen. Wie gesagt, das Ganze ist sehr einfach, hat noch gewisse Einschränkungen, und man muss ein bisschen überlegen, was der richtige Use Case für einen selbst ist. Auf jeden Fall ja viel Spaß beim Rumexperimentieren.

Vom Anschauen zum Anwenden

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